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BAG-Fachtag 2025: Qualitätsmanagement in der Täterarbeit – Anamnese, Diagnostik, Risikoeinschätzung und Gesprächsführung

Am 13. November fand unser diesjähriger Fachtag in Berlin statt. Über 60 Teilnehmende, darunter auch Vertreter*innen der Frauenunterstützung und aus der Politik, waren gekommen, um sich im Rahmen einer Praxiswerkstatt mit dem Thema „Qualitätsmanagement in der Täterarbeit – Anamnese, Diagnostik, Risikoeinschätzung und Gesprächsführung“ auseinanderzusetzen.
Nach einleitenden Worten von Max Lindner stellte Prof. Dr. Rebecca Bondü in ihrem Vortrag das Risikoeinschätzungsinstrument GaTe-RAI vor und gab Einblicke in den Entstehungsprozess des Instruments, das insbesondere auf dem Konzept des Leakings fußt. 
Nach der Mittagspause fanden verschiedene Workshops statt.  So setzte sich der Workshop von Susanne Scharch (RESPEKT! Fachstelle Mittelfranken) explizit mit der Anamnese im Täterprogramm auseinander. Motivierende Gesprächsführung in der Täterarbeit stand im Workshop von Oliver Windgassen (Forensische Ambulanz pro familia Schleswig-Holstein) im Fokus, während der Workshop von Roland Hertel (InterventionsZentrum gegen häusliche Gewalt Südpfalz) das Thema Risikoeinschätzung in der Täterarbeit beleuchtete. Internationale Einblicke gab Gill McKinna (Community Justice Scotland), die das sogenannte „Caledonian System“ aus Schottland als Best Practice Beispiel zum Aufnahmeverfahren in der Täterarbeit vorstellte. 
Nach einer Zusammenfassung der Ergebnisse aus den jeweiligen Workshops endete der Fachtag mit abschließenden Worten von Max Lindner. Wir bedanken uns bei allen Referent*innen und Teilnehmer*innen für ihre Teilnahme und den gelungenen Fachtag.

Ansprechperson

Linda Conradi
Geschäftsleitung
info@bag-taeterarbeit.de

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